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Freitag, 25. Mai 2018

Ziele und Aufgaben des Zukunftsrats Hamburg

Der Zukunftsrat Hamburg ist ein Netzwerk von über 100 Vereinen, Initiativen, Kammern, Instituten und Unternehmen. Ihr gemeinsames Ziel: eine global zukunftsfähige und generationengerechte Entwicklung. Der Zukunftsrat Hamburg hat sich im April 1996 gegründet und bezieht sich auf die von der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedete Agenda 21 als Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert.

Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können. Überall auf der Welt.

Aktueller Rundbrief

Die aktuelle Ausgabe des Rundbriefs ist erschienen. Mit Artikeln über Hamburg und den "Tellerrand" sowie Veröffentlichungen von neu erschienene Studien, Internettipps und Terminen halten wie Sie auf dem Laufenden über Nachhaltigkeit in Hamburg und der Metropolregion. Klicken Sie doch hier einfach mal rein. Möchten Sie den Rundbrief regelmäßig erhalten? Bei Interesse kann er hier einfach kostenlos abonniert werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Wir heißen unser neues Mitglied herzlich willkommen!

Mehr Demokratie e.V., Landesverband Hamburg, ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für das Recht auf Volksentscheid einsetzt: In wichtigen Sachfragen sollen die Menschen die Möglichkeit bekommen, direkt abzustimmen - und das auf kommunaler Ebene, in den Bundesländern und bundesweit. Wir verstehen den Volksentscheid als eine notwendige Ergänzung zu den Parlamenten. Mehr ...

Deutsche Meeresstiftung: Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Ozeane müssen Akteure der verschiedensten Disziplinen und Sektoren an einem Strang ziehen. Genau hier setzen wir mit der 2015 neu gegründeten Deutschen Meeresstiftung an.Die Stiftung versteht sich als Moderatorin im interdisziplinären Dialog zwischen Verantwortlichen aus Umweltpolitik, Rohstoff- und Energiewirtschaft, aus Wissenschaft und Bildung, Naturschutz und Kultur sowie aus Schifffahrt, Fischerei, Tourismus und Sport über eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung der Meere. Die Deutsche Meeresstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Wir initiieren eigene Projekte und Kampagnen, fungieren als Ansprechpartner in Ozeanfragen und fördern die Vermittlung von umfassendem Wissen über die Nutzung und den Schutz der Ozeane. Mehr ...


BUND und Zukunftsrat: Aktuelle Argumente zum Rückkauf der Fernwärme in Hamburg

Bis Ende 2018 soll der Rückkauf der Fernwärmeversorgung in die öffentliche Hand erfolgen – so sieht es der Volksentscheid UNSER HAMBURG – UNSER NETZ vor. Derzeit wird wiederholt in der Öffentlichkeit die Auffassung vertreten, dass – sollte der aktuelle Unternehmenswert der Fernwärme deutlich unterhalb des 2014 vereinbarten Mindestkaufpreises von 950 Mio. Euro liegen ‐ ein Rückkauf trotz bindender Wirkung des Volksentscheids nicht erfolgen könne. Dies sehen Zukunftsrat Hamburg und BUND Hamburg anders. Der Hamburger Senat hat bisher zwei Ansätze für den Rückkauf des Fernwärmenetzes offenbar nicht in den Blick genommen und ausreichend geprüft: Erstens die kartellrechtliche Anfechtung des überhöhten Mindestkaufpreises für die Fernwärme als „Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung“, welcher verboten ist. Zweitens die Anwendung der in der Landeshaushaltsordnung (LHO) gebotenen Pflicht, bei öffentlichen Investitionen die gesamtgesellschaftlichen monetären und nicht monetären Kosten und Nutzen abzuwägen. Für einen Rückkauf der Fernwärme sprechen vor allem klima‐ und energiepolitische Aspekte. Eine Energiewende mit der erforderlichen CO2‐Einsparung wird nur gelingen, wenn nicht das betriebswirtschaftliche Interesse von Vattenfall, sondern das Allgemeinwohl maßgeblich ist. Mehr ...


4. Hamburger Ratschlag

am 01.6., vom 13.30 bis 18.00 Uhr, Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4.
Hamburg macht sich mit seiner Senatsdrucksache 21/9700 auf den Weg zu ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Wie und wo soll die Umsetzung erfolgen? Dazu wollen wir auf einem diskussionsfreudigen Ratschlag Position beziehen. Schließlich wollen wir eine ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell nachhaltige Gesellschaft für ein lebenswertes Leben für alle. Zum Vierten Hamburger Ratschlag laden 16 Hamburger NRO ein, stellvertretend verantwortlich dafür der Marie-Schlei-Verein, das Eine Welt Netzwerk Hamburg, die W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik und der Zukunftsrat Hamburg. Die Moderation übernimmt Dr. Anke Butscher.
Der Ratschlag richtet sich primär an Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Vereine, Initiativen und Organisationen.  Anmeldungen bis zum 25.05.2018 an marie-schlei-verein@t-online.de. Zur vertiefenden Information finden Sie die Forderungen und Dokumentationen des dritten Hamburger Ratschlags unter http://www.2030hamburg.de/ergebnisdokumentation-dritten-hh-ratschlags

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Prof. Claudia Kemfert für Tschüss Kohle in Hamburg am 01. Juni

Vortrag und Diskussion mit Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin am Freitag, 1. Juni um 18 Uhr in der GLS-Bank. Wir wollen gemeinsam mit der Expertin für Energiewirtschaft diskutieren: Stand und Voraussichten auf die Energiewende, welche Chancen bietet die Energiewende für die Stadt Hamburg, ihre Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft, die Bedeutung des Kohleausstiegs für den Industriestandort Hamburg, Folgen der Wärmeversorgung aus Kohleverbrennung auf den Klimaschutz in Hamburg. Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (DIW) in Berlin und ist Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung. Sie ist außerdem Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Universität Hertie School of Governance in Berlin. In Hamburg ist der Streit um die Zukunft der Energieversorgung und den Kohleausstieg voll entbrannt. Mit dem anstehenden Rückkauf der Fernwärme durch die Stadt und den Plänen der Umweltbehörde für den Kohleausstieg in der Fernwärme besteht jetzt die Chance, das Ende der Kohleverbrennung in Hamburg einzuleiten. Doch Vattenfall, der Betreiber der drei Kohlekraftwerke in Hamburg, wehrt sich mit aller Macht und fragwürdigen Behauptungen wie die von der angeblich billigen und klimafreundlichen Wärme aus Kohle. Prof. Claudia Kemfert wird diese Behauptungen in ein klimapolitisches und energiewirtschaftliches Licht rücken. Mehr ...


Volksinitiative Tschüß Kohle

Das Bündnis ruft alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu auf, die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ für den zügigen Ausstieg aus der Kohleverbrennung zu unterstützen. Es fordert, spätestens ab dem 31. Dezember 2025 keine aus Stein- oder Braunkohle gewonnene Energie mehr in kommunale Wärmenetze des Landes Hamburg oder seiner Gesellschaften einzuspeisen oder durchzuleiten. Um den Kohle-Ausstieg zu sichern, soll das Hamburger Klimaschutzgesetz geändert werden. Der Gesetzentwurf wurde mit Energierechtsexperten der renommierten Kanzlei Günther erarbeitet. Er soll den Hamburger Wahlberechtigten am Tag der nächsten Bürgerschaftswahl zur Abstimmung per Volksentscheid vorliegen. Dafür sind im ersten Schritt jetzt 10.000 gültige Unterschriften für die Volksinitiative und später im zweiten Schritt 65.000 Unterschriften für das Volksbegehren erforderlich. Die Hamburger Bürgerschaft kann aber auch schon vorher die Änderungen am Klimaschutzgesetz aufnehmen. Hier können Sie mehr erfahren und die Unterschriftenlisten herunterladen und ausdrucken. Bitte senden Sie die Unterschriftenlisten umgehend oder jeden Montag an das Kampagnenbüro.


Wahl der Sprecher*innen des Zukunftsrates

Der Zukunftsrat Hamburg hat turnusgemäß die Sprecherin und den Sprecher des Koordinierungskreises gewählt. Als Sprecher wurde Jochen Menzel bestätigt, Delia Schindler wurde ebenfalls einstimmig als stellvertretende Sprecherin wiedergewählt. Auch sie ist langjähriges Mitglied des Zukunftsrats und war bereits als Sprecherin aktiv. Außerdem gibt es mit Sonja Ewald und Frank Schier zwei neue stellvertretende Sprecher*innen. Beide engagieren sich bereits seit einem Jahr im Koordinierungskreis, der ebenfalls neu gewählt wurde: Wir freuen uns über die Unterstützung von Helena Peltonen, von Mehr Demokratie, Sabine Siehl, von der Gemeinwohl Ökonomie Hamburg, und Felix Beyers, der die Freund*innen des Zukunftsrates im Koordinierungskreis vertritt. Weitere Informationen zu den Mitgliedern des Koordinierungskreises finden Sie hier.


Werden Sie "Freund*innen des Zukunftsrats"!

Um engagierten Hamburger*innen die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit im Zukunftsrat auch ohne Mitgliedschaft in einer NGO zu ermöglichen, haben wir die "Freund*innen des Zukunftsrats" gegründet.
So ist eine Mitarbeit in allen Arbeitsgruppen des Zukunftsrats möglich und Interessierte können sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt und Region direkt und ohne bürokratische Hürden einsetzen.
Gegen eine jährliche, in der Höhe selbstgewählte, Spende ist eine Mitgliedschaft jederzeit möglich. Die "Freund*innen des Zukunftsrats" können, wie jede andere Mitgliedsorganisation auch, ein Mitglied in den Koordinierungskreis des Zukunftsrats wählen lassen.
Wir freuen uns auf Ihre/ Eure Anfrage.
Kontakt: breiding@zukunftsrat.de
Antrag auf Mitgliedschaft


Zukunftsrat Hamburg gründet Arbeitsgemeinschaft „Bildung für Nachhaltige Entwicklung"

Der Zukunftsrat Hamburg möchte ausgehend von den Zielen des WAP (Weltaktionsprogramm der UNESCO ), die Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Hamburger Schulen fördern. Damit unterstützt der Zukunftsrat die Stadt Hamburg bei der Umsetzung der  Ziele, die vom Bundesbildungsministerium zur BNE formuliert wurden. Insbesondere möchte der Zukunftsrat die Stadt bei der Umsetzung der lokalen Aufgaben, zu der sich Hamburg in der internationalen Key- Partnerschaft mit der UNESCO im Herbst 2015 verpflichtete, unterstützen. Entsprechend aktiv wird sich die Arbeitsgruppe in die Initiative „ Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ einbringen.
Die Arbeitsgruppe möchte verschiedenste Projekte auf diesem Feld anstoßen und damit möglichst viele Akteure - auch aus dem Kreis der Mitgliedsorganisationen des Zukunftsrates - in diesem Bereich verbinden und freut sich auf eine ergebnisreiche Zusammenarbeit. Kontakt: Felix Beyers, Mail: felix.beyers@leuphana.de

 

Der Zukunftsrat Hamburg ist
Mitglied in der Klima-Allianz:

die klima-allianz

 

Rundbrief

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