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Donnerstag, 27. April 2017

Ziele und Aufgaben des Zukunftsrats Hamburg

Der Zukunftsrat Hamburg ist ein Netzwerk von über 100 Vereinen, Initiativen, Kammern, Instituten und Unternehmen. Ihr gemeinsames Ziel: eine global zukunftsfähige und generationengerechte Entwicklung. Der Zukunftsrat Hamburg hat sich im April 1996 gegründet und bezieht sich auf die von der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedete Agenda 21 als Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert.

Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können. Überall auf der Welt.

Aktueller Rundbrief

Die aktuelle Ausgabe des Rundbriefs ist erschienen. Mit Artikeln über Hamburg und den "Tellerrand" sowie Veröffentlichungen von neu erschienene Studien, Internettipps und Terminen halten wie Sie auf dem Laufenden über Nachhaltigkeit in Hamburg und der Metropolregion. Klicken Sie doch hier einfach mal rein. Möchten Sie den Rundbrief regelmäßig erhalten? Bei Interesse kann er hier einfach kostenlos abonniert werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Fahrradstadt Hamburg – Mobilität neu gestalten

am 27.4., 18.30 bis 20.30 Uhr, auf Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg. Der Eintritt ist frei.
Für Hamburg ist der Verkehr ein wichtiges Zukunftsthema. Um die hohe Lebensqualität in der Metropole zu erhalten, muss Mobilität neu gestaltet werden. Das Konzept Fahrradstadt Hamburg will dazu einen Beitrag leisten. An immer mehr Straßen werden Radstreifen eingerichtet und die Zahl der Stellplätze besonders vor U- und S-Bahnhöfen wird erhöht. Als gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel wird Rad fahren in Hamburg immer beliebter. Gleichzeitig gibt es Befürchtungen, die Förderung des Radverkehrs könnte den Berufs- und Warenverkehr behindern. Wie diese Interessengegensätze zukunftsorientiert gelöst werden können, soll beim Karlshöher Gespräch diskutiert werden. Auf dem Podium: Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion; Dr. Philine Gaffron, Verkehrswissenschaftlerin an der TUHH; Stefanie Miczka, Referentin für Verkehr beim ADFC Hamburg; Kirsten Pfaue, Radverkehrskoordinatorin der Stadt Hamburg; Carsten Willms, Leiter der Abteilung Technik und Verkehr beim ADAC Hansa. Moderation: Michael Liebert, Fachreferent bei der Hamburger Klimaschutzstiftung. Eine Veranstaltung von der Hamburger Klimaschutzstiftung, dem Zukunftsrat Hamburg, dem ADFC und dem UmweltHaus am Schüberg.  Flyer


Dokumentarfilm "Tomorrow" im Abaton

Am 22.5. um 20 Uhr zeigt das Abaton-Kino in einer Gemeinschaftsaktion vom Zukunftsrat Hamburg, Springer Backwerk, den Effenberger-Bäckereien, der Initiative Gentechnikfrei Hamburg und der Loki-Schmidt-Stiftung den beeindruckenden Dokumentarfilm „Tomorrow“.

Darin reisen die Schauspielerin Melanie Laurent und der Umweltaktivisten Cyril Dion getrieben von der Frage „In welcher Welt werden unsere Kinder leben?“ um die Welt und besuchten Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Entgegen vieler anderer Dokumentarfilme zum Thema entlässt „Tomorrow“ die Zuschauer dabei mit leichtem Herzen und einem vertrauensvollen Blick in die Zukunft. Wir laden herzlich ein und empfehlen den Film mit Nachdruck.


G20 in Hamburg – worum geht es?

Der G20-Gipfel in Hamburg wird mit Spannung, aber auch mit Sorge erwartet: Wird er dem offiziellen Motto gerecht, im Interesse der Menschen „die vernetzte Welt gemeinsam (zu) gestalten“? Oder wird er weiter den Eigeninteressen mächtiger internationaler Akteure den Weg ebnen? Wir bieten Hintergrundinformationen: Wie ist die G20 entstanden? Wie sind die Teilnehmer legitimiert? Was wird auf dem Treffen entschieden? Mit Helmut Janßen-Orth (AK „Wirtschaft neu denken“ des UmweltHauses am Schüberg). 
Die Veranstaltung findet am Montag, 29. Mai 2017, um 19 Uhr  in der Katholischen Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg statt (Nähe S-Bahnstation Stadthausbrücke) statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter sind UmweltHaus am Schüberg, der Zukunftsrat Hamburg und die Katholische Akademie Hamburg. 


Zukunftsrat gründet „Freund_innen des Zukunftsrates“

Um engagierten Hamburger_innen die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit im Zukunftsrat auch ohne Mitgliedschaft in einer NGO zu ermöglichen, haben wir die „Freund_innen des Zukunftsrates“ gegründet.
So ist eine Mitarbeit in allen Arbeitsgruppen des Zukunftsrates möglich und Interessierte können sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt und Region direkt und ohne bürokratische Hürden einsetzen.
Gegen eine jährliche, in der Höhe selbstgewählte, Spende ist eine Mitgliedschaft jederzeit möglich. Die „Freund_innen des Zukunftsrates“ können, wie jede andere Mitgliedsorganisation auch, ein Mitglied in den Koordinierungskreis des Zukunftsrates wählen lassen.
Wir freuen uns auf Ihre/ Eure Anfrage.
Kontakt: b.breiding@die-elbtischler.de


Einsendeschluss für den 2. Hamburger Zukunftspreis wird verlängert

Ziel: Der Preis des Zukunftsrates Hamburg fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der UN-Konferenz für Entwicklung in Rio de Janeiro (1992) sowie des Weltgipfels von Johannesburg 2002.
Die Leitidee lautet: Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können – überall auf der Welt!

Bewerben können sich Jugendliche und junge Erwachsene aus der Metropolregion Hamburg bis zum Alter von 35 Jahren aus Schule, Berufsbildung, Betrieb und Hochschule. Die Bewerbung ist grundsätzlich eine persönliche Bewerbung, Bewerbungen von mehreren Personen als Gruppe sind ebenfalls möglich.

Der Einsendeschluss wird verlängert bis zum 30. Juni 2017.  

Mehr über die Kriterien für die Auswahl und den Bewerbungsbogen finden Sie hier...


Wir heißen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen!

ECOMOVE ist eine deutschlandweit und international agierende Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Bildung für nachhaltige Entwicklung über die Nutzung von (neuen) Medien zu unterstützen. Seit 2001 ist ECOMOVE in der BNE mit zahlreichen Projekten tätig und versucht mit seiner Arbeit, Nachhaltigkeitsthemen innovativ und anspruchsvoll zu vermitteln. Mit seiner Arbeit möchte ECOMOVE globales Lernen fördern und gleichzeitig wichtige Fragen des nachhaltigen Lebens in der Öffentlichkeit präsent halten. ECOMOVE führt Bildungsprojekte durch, organisiert Filmveranstaltungen, stellt Filmreihen zusammen und bietet unterstützende Dienstleistungen an. Die Organisation basiert auf einem Zusammenschluss von sechs angesehenen internationalen Umwelt Filmfestivals und setzt sich für die Nutzung hochwertiger Medien als wichtiges Instrument der Umweltbildung und öffentlichen Diskussion weltweit ein. Mehr ...

Wandelwoche Hamburg: Es gibt sie bereits, die vielen Ideen und Projekte für ein gutes, nachhaltiges und solidarisches Leben: Genossenschaften und Kollektive, Mitgliederläden, Solidarische Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten, Ressourcenpools und OpenSource, Wohnprojekte und Kommunen, Food-Sharing und Repair Cafés sind nur einige Beispiele für die Vielfalt an konstruktiven und kreativen Alternativen zu endlosem Wachstum und Ressourcenausbeutung. Es gibt zahlreiche Akteur*innen, die sich auf den Weg gemacht haben, die verbreitete (Un-)Art des Wirtschaftens zu überwinden und die zeigen: Wir können und wollen auch anders! Doch wie gelangen wir aus der Nische? Die Wandelwoche Hamburg möchte diese und verwandte Strömungen mit all ihren schon vorhandenen Projekten und im Werden befindlichen Ideen sichtbarer zu machen. Dabei ist das Hauptanliegen, gemeinsam herauszufinden, wie wir aus der Nische gelangen und wo die Interessen und Wünsche für ein gutes Leben liegen. Mehr ...


Jochen Menzel wieder Sprecher des Zukunftsrats

Der Zukunftsrat Hamburg hat turnusgemäß die Sprecherinnen und den Sprecher des Koordinierungskreises gewählt. Da er in den nächsten zwei Jahren Friedensarbeit im Kosovo leisten wird, hat Stefan Füsers vom Hamburger Netzwerk Grundeinkommen nicht erneut kandidiert. Die Funktion des Sprechers übernimmt Dr. Jochen Menzel, Gründungsmitglied des Zukunftsrats mit langjähriger Erfahrung als Sprecher. Als stellvertretende Sprecherin wurde Dr. Delia Schindler ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Auch sie ist langjähriges Mitglied des Zukunftsrats und war bereits als Sprecherin aktiv. Erstmals als stellvertretendem Sprecher fungiert Boris Breiding. Er engagiert sich bereits seit einem Jahr im Koordinierungskreis und in der Arbeitsgruppe Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Auch der Koordinierungskreis wurde neu gewählt: Wir freuen uns über Unterstützung von Sonja Ewald vom Team der Wandelwoche, von Wolfgang Lührsen vom BUND Hamburg und von Frank Schier von der Kommunikationsagentur SCHIERRIEGER. Weitere Informationen zu den Mitgliedern des Koordinierungskreises finden Sie hier.


Hamburgs Hausaufgaben für den G20-Gipfel

Von den 169 UN-Zielen für eine gerechte und menschenwürdige Entwicklung stellt der Zukunftsrat Hamburg jene vor, die eine besondere Herausforderung für Hamburg enthalten. Von der Armutsbekämpfung über den Klima-, Ressourcen- und Artenschutz bis zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern sowie beteiligungsfreundlichen Entscheidungsstrukturen.
2015 beschlossen die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 eine lange Liste von Zielvorstellungen für eine gerechtere zukunftsfähige Welt von morgen. Nach dem Plan der Bundesregierung  soll auf dem G20-Gipfel in Hamburg die Umsetzung dieser Ziele erörtert werden. Die Behörde für Umwelt und Entwicklung hat die Aufgabe,  dies für Hamburg vorzubereiten.
In einer Kurzstudie nimmt der Zukunftsrat Hamburg  die Agenda 2030 und ihre 169 Unterziele wörtlich – als konkrete Aufforderungen an alle Länder, Regionen und Gesellschaften zu einer „Transformation unserer Welt“ (UN-Text). Mehr ...


Zukunftsrat Hamburg gründet Arbeitsgemeinschaft „Bildung für Nachhaltige Entwicklung"

Der Zukunftsrat Hamburg möchte ausgehend von den Zielen des WAP (Weltaktionsprogramm der UNESCO ), die Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Hamburger Schulen fördern. Damit unterstützt der Zukunftsrat die Stadt Hamburg bei der Umsetzung der  Ziele, die vom Bundesbildungsministerium zur BNE formuliert wurden. Insbesondere möchte der Zukunftsrat die Stadt bei der Umsetzung der lokalen Aufgaben, zu der sich Hamburg in der internationalen Key- Partnerschaft mit der UNESCO im Herbst 2015 verpflichtete, unterstützen. Entsprechend aktiv wird sich die Arbeitsgruppe in die Initiative „ Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ einbringen.
Die Arbeitsgruppe möchte verschiedenste Projekte auf diesem Feld anstoßen und damit möglichst viele Akteure - auch aus dem Kreis der Mitgliedsorganisationen des Zukunftsrates - in diesem Bereich verbinden und freut sich auf eine ergebnisreiche Zusammenarbeit. Kontakt: Boris Breiding, Mail: b.breiding@die-elbtischler.de


Danish Environmental Short Film Award 2016

Die Umwelt geht uns Alle etwas an: Daher ruft nun die dänische Ferienhausvermittlung Sonne und Strand zusammen mit dem Förderverein GREEN SCREEN – Festival e.V Studierende der Fachbereiche Film, Fernsehen, Video und Umwelt auf, am diesjährigen „Danish Environmental Short Film Award“ unter dem Motto „Short Clip – Long Term“ teilzunehmen. Die Gewinnerfilme erhalten nicht nur Preisgelder von insgesamt 3.000 €, sondern werden zudem auf dem jährlich stattfindenden Green-Screen Festival im September 2017 ausgestrahlt.
Ziel ist es, ein Statement mit der eigenen Vision von Umwelt zu setzen und diese in einen Kurzfilm zu packen, der die Länge von 10 Minuten nicht überschreiten sollte. Dabei soll das eigene Umweltverständnis mehr in das Bewusstsein gerufen werden, um die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. 
Ob der Kurzfilm mit einer Profikamera oder mit dem Handy aufgenommen wird, ist dabei nebensächlich, lediglich zu beachten gibt es dabei: Die Intention muss eindeutig erkennbar sein, der Inhalt soll einen aktuellen Bezug zum Thema Umwelt haben, das Video soll der eigenen Idee entstammen und auf digitalem Weg eingeschickt und abgespielt werden können. Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2017. 
Genaueres zur Aufgabe sowie die Teilnahmebedingungen findet man auf der Webseite des dänischen Ferienhausanbieters “Sonne und Strandunter http://www.sonneundstrand.de (in der Mitte links auf der Webseite als Datei einsehbar) oder hier.

 

Der Zukunftsrat Hamburg ist
Mitglied in der Klima-Allianz:

die klima-allianz

 

Rundbrief

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